Geschichte
„Woher kommt ITB®?“


ITB® - Individuelle Trajektbegleitung wurde in den 1990er Jahren in den Niederlanden entwickelt und dort - gerade in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit - erfolgreich praktiziert.

Anfang der 1990er Jahre wanderte der ITB-Gedanke von Amsterdam nach Münster. Auf Initiative der dortigen Regionalstelle Frauen & Beruf begleitete die niederländische ITB-Mentorin und Trainerin Kiki Schrier das ZORA-Projekt zur Berufs- und Lebenswegplanung von jungen benachteiligten Frauen. ZORA war der Grundstein für weitere ITB-Projekte in Münster.

Im Mai 2000 gründete sich der Verein ZIEL e.V. - Verein für Individuelle Trajekt-Begleitung. In enger Kooperation v. a. mit der Regionalstelle Frauen & Beruf Münster, der Stiftung Siverdes und der bei der Stiftung angesiedelten ITB-Koordinierungsstelle wurden weitere Projekte etabliert.

Dazu gehörten im Bereich der Fort- und Weiterbildung insbesondere ITB-Trainings mit Mitarbeiterinnen aus Frauenhäusern und Frauenhaus-Beratungsstellen sowie Basisqualifizierungen zum ITB-Coach für sozialpädagogische Fachkräfte an Schulen am Übergang Schule - Beruf. Des Weiteren wurde ein überregionales ITB-Hearing in Münster veranstaltet und eine NRW-weite Fortbildung zur Erweiterung der Beratungskompetenz im Auftrag des Zentrums Frau in Beruf und Technik in Castrop-Rauxel durchgeführt.

Seit 2003 existiert und arbeitet der deutsch-niederländische Berufsverband für Individuelle Trajektbegleitung (ITB) in Trägerschaft von z.i.e.l. e.V.
Seit 2004 ist Individuelle Trajektbegleitung (ITB®) beim Deutschen Patent- und Markenamt als Wortmarke geschützt.